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Reproduktive Selbstbestimmung und Gesundheit im Fokus – Aktuelle Herausforderungen in Schleswig-Holstein

  • Autorenbild: Zwischenfunken Kollektiv
    Zwischenfunken Kollektiv
  • 13. Mai
  • 2 Min. Lesezeit

Am 12.05.2026 fand unsere Veranstaltung "Reproduktive Selbstbestimmung und Gesundheit im Fokus – Aktuelle Herausforderungen in Schleswig-Holstein" in der Pumpe in Kiel statt.


Wir haben spannende Vorträge aus Medizin, Kirche, Beratung und Wissenschaft gehört, die sich mit der Versorgung zur Beendigung ungewollter Schwangerschaften in Schleswig-Holstein befassten.


Dr. med. Annika Kreitlow, angehende Gynäkologin aus Berlin, hat uns einen Einstieg in das Thema reproduktive Gesundheit gegeben und aufgezeigt, was Schleswig-Holstein tun kann um die Versorgung mit Schwangerschaftsabbrüchen zu gewährleisten. Unter anderem empfahl sie eine Sicherstellung der freien Wahl der Abbruchsmethode und klärte uns zudem über die veraltete Methode der sogenannten"Ausschabung" auf, die entgegen der Empfehlungen der WHO, in Schleswig-Holstein noch immer überdurchschnittlich viel zum Einsatz kommt.


Danach folgte ein Beitrag von der Pastorin Susanne Sengstock, die über die Vereinbarkeit von Abtreibungen und dem christlichen Glauben sprach. Sie hat uns einen spannenden Einblick in feministische Theologie gegeben und gezeigt, dass der christliche Glaube Schwangerschaftsabbrüche nicht zwangsläufig einschränkt.


Jane Jöns von pro familia Flensburg hat aus der Perspektive einer Beratungsstelle über die derzeitige Versorgungssituation in Flensburg berichtet und welchen Belastungen ungewollt Schwangere ausgesetzt sind, wenn sie eine Schwangerschaft beenden wollen. 


Auch Rona Torenz von der Hochschule Fulda war dabei. Torenz war an der ELSA-Studie beteiligt und hat uns in ihrem Vortrag gezeigt, dass die Versorgungssituation vor allem im Norden Schleswig-Holsteins nicht ausreichend ist.


Im Anschluss gab eine Diskussion mit dem Publikum und den anwesenden Politikerinnen, die viele interessierte Fragen gestellt haben. Wir hoffen nun, dass sie die neuen Erkenntnisse in ihre jeweiligen Parteien tragen und dort an einer Lösung für ungewollt Schwangere in Flensburg arbeiten.


Danke an alle, die dabei waren!💜✨


Veranstaltet von:

Landesfrauenrat Schleswig-Holstein

Zwischenfunken Kollektiv 

fem.aktion Flensburg 

Paritätischer Schleswig-Holstein 

Frauenwerk der Nordkirche 

Bündnis für sexuelle Selbstbestimmung 

Arbeitskreis Frauengesundheit im Kreis Schleswig-Flensburg und in der Stadt Flensburg 



 
 
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