E-Mail-Aktion: Sicherstellung der Versorgung ungewollt Schwangerer in Flensburg
- Zwischenfunken Kollektiv
- 20. Apr.
- 2 Min. Lesezeit
Betreff: Sicherstellung der Versorgung ungewollt Schwangerer in Flensburg
Sehr geehrte Abgeordnete des Schleswig Holsteinischen Landtages,
Knapp 12.500 Menschen haben die Petition vom 23.01.2026 zur Sicherstellung der Versorgungslage von Schwangerschaftsabbrüchen in Flensburg unterzeichnet. Der Zuspruch zeigt deutlich, dass viele Menschen nicht akzeptieren, dass religiöse Vorstellungen über der Selbstbestimmung ungewollt Schwangerer stehen und Zugeständnisse an die katholische Kirche nicht auf Kosten der Betroffenen gehen dürfen.
Sie, als Abgeordnete des Landtages, müssen diesen Stimmen Gehör schenken und jetzt handeln.
Es muss eine schnelle Lösung für den Versorgungsengpass geben, der mit der Übernahme der Klinik durch den Malteser Orden und dem damit verbundenen Wegfall operativer Abbrüche in Flensburg entstanden ist. Sollte ein Medizinisches Versorgungszentrum (MVZ) auf einem stadteigenen Grundstück am Peelwatt neben dem geplanten Klinikum realisierbar sein, dann würde dieses MVZ frühstens 2030 fertiggestellt werden und bis dahin kann die Versorgungslücke von Schwangerschaftsabbrüchen nicht gefüllt werden.
Ich fordere Sie auf, die ärztliche Entscheidungsfreiheit zu sichern, die rechtliche Lage rund um bestehende Verpflichtungen zu prüfen und eine Lösung zu schaffen, die die medizinische Versorgung ungewollt Schwangerer in Flensburg dauerhaft gewährleistet.
Es braucht eine schnelle und klare Entscheidung.
Mit freundlichen Grüßen,
[Name und Vorname]
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