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E-Mail-Aktion: Sicherstellung der Versorgung ungewollt Schwangerer in Flensburg

Autorenbild: Zwischenfunken Kollektiv
Zwischenfunken Kollektiv
20. Apr.
3 Min. Lesezeit

Aktualisiert: 21. Aug.

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  2. Ändert euren Namen am Ende der Mail

  3. Schickt die Mail ab an alle Landtagsabgeordneten, die im Petitionsausschuss sitzen


Hier der Text aus der Mail:

Sehr geehrte Abgeordnete im Petitionsausschusses im Schleswig Holsteinischen Landtag,

Knapp 12.500 Menschen haben die Petition vom 23.01.2026 zur Sicherstellung der Versorgungslage von Schwangerschaftsabbrüchen in Flensburg unterzeichnet. Der Zuspruch zeigt deutlich, dass viele Menschen nicht akzeptieren, dass religiöse Vorstellungen über der Selbstbestimmung ungewollt Schwangerer stehen und Zugeständnisse an die katholische Kirche nicht auf Kosten der Betroffenen gehen dürfen. 

Sie, als Abgeordnete des Landtages, müssen diesen Stimmen Gehör schenken und jetzt handeln. Angesichts der breiten Unterstützung in der Bevölkerung und der Situation für ungewollt Schwangere erwarten wir, dass das Anliegen mit der gebotenen Priorität behandelt wird. Wir appellieren an den Petitionsausschuss das Thema unmittelbar aufzunehmen und die Petition zeitnah abzuschließen. Wenn der Eindruck entsteht, dass ein Thema trotz der großen öffentlichen Unterstützung nicht ernst genommen wird, schadet das dem Vertrauen in demokratische Beteiligungsmöglichkeiten.

Es muss eine schnelle Lösung für den Versorgungsengpass geben, der mit der Übernahme der Klinik durch den Malteser Orden und dem damit verbundenen Wegfall operativer Abbrüche in Flensburg entstanden ist. Sollte ein Medizinisches Versorgungszentrum (MVZ) auf einem stadteigenen Grundstück am Peelwatt neben dem geplanten Klinikum realisierbar sein, dann würde dieses MVZ frühstens 2030 fertiggestellt werden und bis dahin kann die Versorgungslücke von Schwangerschaftsabbrüchen nicht gefüllt werden. 

Außerdem fordern wir:

  1. Religiöse Weltbilder dürfen keine Grundlage für medizinische Entscheidungen sein und Patient*innen nicht aufgezwungen werden.

  2. Die Versorgung ungewollt Schwangerer ist Teil der öffentlichen Gesundheitsversorgung und muss in jedem Krankenhaus sichergestellt sein.

  3. Der Landtag muss aktiv dafür sorgen, dass die Versorgung ungewollt Schwangerer in Flensburg wiederhergestellt wird.

  4. Schwangerschaftsabbrüche raus aus dem Strafgesetzbuch!

  5. Die Stigmatisierung und Bevormundung ungewollt Schwangerer muss enden. Dazu zählen Pflichtberatung und Bedenkzeiten, auch dann, wenn eine Entscheidung längst getroffen wurde.

Es braucht eine schnelle und klare Entscheidung.

Mit freundlichen Grüßen,

[Name] 




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Alte Version (April 2026):


Betreff: Sicherstellung der Versorgung ungewollt Schwangerer in Flensburg


Sehr geehrte Abgeordnete des Schleswig Holsteinischen Landtages,

Knapp 12.500 Menschen haben die Petition vom 23.01.2026 zur Sicherstellung der Versorgungslage von Schwangerschaftsabbrüchen in Flensburg unterzeichnet. Der Zuspruch zeigt deutlich, dass viele Menschen nicht akzeptieren, dass religiöse Vorstellungen über der Selbstbestimmung ungewollt Schwangerer stehen und Zugeständnisse an die katholische Kirche nicht auf Kosten der Betroffenen gehen dürfen.

Sie, als Abgeordnete des Landtages, müssen diesen Stimmen Gehör schenken und jetzt handeln. 

Es muss eine schnelle Lösung für den Versorgungsengpass geben, der mit der Übernahme der Klinik durch den Malteser Orden und dem damit verbundenen Wegfall operativer Abbrüche in Flensburg entstanden ist. Sollte ein Medizinisches Versorgungszentrum (MVZ) auf einem stadteigenen Grundstück am Peelwatt neben dem geplanten Klinikum realisierbar sein, dann würde dieses MVZ frühstens 2030 fertiggestellt werden und bis dahin kann die Versorgungslücke von Schwangerschaftsabbrüchen nicht gefüllt werden.

Ich fordere Sie auf, die ärztliche Entscheidungsfreiheit zu sichern, die rechtliche Lage rund um bestehende Verpflichtungen zu prüfen und eine Lösung zu schaffen, die die medizinische Versorgung ungewollt Schwangerer in Flensburg dauerhaft gewährleistet.

Es braucht eine schnelle und klare Entscheidung.

Mit freundlichen Grüßen,

[Name und Vorname]



E-Mail-Adressen der Abgeordneten:

    



 
 
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